Pressemeldungen

14. Juni 2021 | 03:15 Uhr

BDD CleanUp- Competition noch bis zum 19. September

Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland macht mit der CleanUp-Aktion darauf aufmerksam, wie wichtig es für uns alle ist, unsere Meere sauber zu halten. Gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartnern sammelt der BDD bis zum 19. September 20 Tonnen Müll. Durch das großartige Engagement vieler Mitglieder und Kooperationspartner wurden bis jetzt bereits mehr als 7 Tonnen Müll zusammengetragen! Dazu gratuliert der BDD besonders den momentan drei fleißigsten Mitgliedsunternehmen Mary Kay, PM-International und Pieroth zu ihrem beispielhaften Sammelerfolg.

Auch für Mitgliedsunternehmen HAKAWERK ist Nachhaltigkeit ein Thema: Es engagiert sich seit über 20 Jahren dafür, Müll zu vermeiden, damit er gar nicht erst eingesammelt werden muss. Das Mitgliedsunternehmen hat von November 2020 bis Mai 2021 10,67 Tonnen Kunststoff zurückgenommen und recycelt.

Weitere Infos zur Challenge und Möglichkeiten sich zu beteiligen: BDD CleanUps

10. Juni 2021 | 01:17 Uhr

BDD lässt 143 Bäume pflanzen

Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) gibt jährlich bei der Universität Mannheim eine Studie zur Situation der Direktvertriebsbranche in Deutschland in Auftrag. Um auch hier auf die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit für den Verband aufmerksam zu machen, hatte der BDD angekündigt, für jeden beantworteten Fragebogen der Studie einen Baum pflanzen zu lassen. Dieses Jahr haben 143 Unternehmen an der Studie teilgenommen und somit konnte der BDD dazu beitragen, 143 neue Setzlinge anzubauen. Damit wird ein weiterer Schritt zur Verbesserung unseres Klimas durch die Direktvertriebsbranche gewährleistet.

31. Mai 2021 | 09:22 Uhr

„Lessons learned“ - Woche des Direktvertriebs  

Die vom Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) ins Leben gerufene „Woche des Direktvertriebs“ wird jedes Jahr im Mai, anlässlich seines Gründungsdatums vor nunmehr 54 Jahren, vom Verband und seinen Mitgliedern gefeiert. Der BDD veröffentlicht in diesem Jahr in der Woche des Direktvertriebs vom 31. Mai bis 04. Juni 2021 Videos der Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartner unter dem Motto „lessons learned“, um auf die Branche aufmerksam zu machen und zu zeigen, wie diese es geschafft hat, durch das letzte Pandemiejahr zu kommen. 

Dieses Jahr gibt es für den Direktvertrieb allen Grund zur Freude: Mit einem Umsatzanstieg von 14 Prozent, von 1,76 Mrd. auf über 2 Milliarden Euro, sind die BDD-Mitgliedsunternehmen gestärkt aus der Krise hervorgegangen. Dies lag vor allem daran, dass die Unternehmen und Vertriebspartner schnell und flexibel auf die Veränderungen reagiert haben. Digitalisierung und Teamarbeit waren dabei zwei entscheidende Erfolgsfaktoren. Wie die Direktvertriebsunternehmen das letzte Jahr erlebt und was sie für sich in dieser so besonderen Zeit gelernt haben, veröffentlicht der BDD auf seiner Homepage und auf seinen sozialen Kanälen Twitter und LinkedIn im Rahmen von Videos. 

Die Beiträge sind auch für andere Geschäftszweige aufschlussreich: Vom virtuellen Produktlaunch mit über tausend Teilnehmern hin zum engen Kundenservice unter Einbindung der sozialen Netzwerke, zeigen die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands was im letzten, außergewöhnlichen Jahr, für sie möglich war. Die Videos können ab dem 31. Mai auf der Homepage des BDD unter  https://direktvertrieb.de/de/lessonslearned abgerufen werden.

Woche des Direktvertriebs "lessons learned"
Was die Unternehmen im Direktvertrieb aus dem letzten Jahr gelernt haben, teilen sie mit Videobeiträgen
19. Mai 2021 | 01:37 Uhr

Kostenloses Gründerseminar des BDD im Juni

Für innovative, erklärungsbedürftige Produkte und Artikel mit „Fun-Faktor“ ist der Direktvertrieb oftmals die ideale Vertriebsform. Nicht nur Existenzgründer wählen den Direktvertriebsweg - auch etablierte Firmen steigen in den Direktvertrieb ein. Die Umsätze der Branche in Deutschland sind stetig im Aufwärtstrend. Im Jahr 2019 konnten die Direktvertriebsunternehmen in Deutschland einen Gesamtumsatz von 18,55 Mrd. Euro erwirtschaften. Das Corona-Jahr 2020 hat der Branche einen Digitalisierungsschub verliehen und die Umsätze der BDD-Mitgliedsunternehmen stiegen um 14 Prozent.
Für all diejenigen, die sich für den Direktvertrieb als zukunftsweisende und wachsende Branche interessieren und diese Form des Vertriebs für sich nutzen möchten, bietet der BDD ein kostenloses Gründerseminar an.
Das Seminar findet in drei Teilen online, jeweils am 15., 21. und 24. Juni, statt und informiert unter anderem über den erfolgreichen Aufbau einer Vertriebsmannschaft und deren Steuerung sowie darüber, welche Aspekte in Bezug auf notwendige IT-Systeme relevant sind. Um an den Webinaren teilnehmen zu können, ist eine vorherige Anmeldung bist zum 10. Juni 2021 unter folgendem Link notwendig: Anmeldung BDD-Gründerseminar

Das vollständige Programm ist hier aufgeführt.

18. Mai 2021 | 02:42 Uhr

BDD fordert mehr Rechtssicherheit beim Statusfeststellungsverfahren

Der BDD unterstützt zusammen mit den Verbänden CDH, VdPB und ZGV das Ziel des Gesetzesentwurfs zur Vereinfachung des Statusfeststellungsverfahrens, mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Leider wird das Ziel jedoch verfehlt und es besteht erheblicher Nachbesserungsbedarf: „Es kann nicht sein, dass selbst bei fahrlässig gemachter Nichtmitteilung einer Änderung, die Bindungswirkung der Prognoseentscheidung komplett entfällt,“ sagt BDD-Geschäftsführer Jochen Clausnitzer. „Zudem muss auch eine Gruppenfeststellung möglich sein, selbst wenn einzelne Personen keine Altersvorsorge betrieben haben,“ betont Clausnitzer. Zusammen mit den anderen Verbänden macht der BDD zusätzlich ergänzende Vorschläge zur Weiterentwicklung des Statusfeststellungsverfahrens, wie die Überarbeitung der Fragebögen, die Erhöhung der Transparenz bei den Verfahrensanweisungen der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie zum Sanktionsrahmen. Ein „Hau-Ruck-Verfahren“ am Ende der Legislaturperiode lehnt der BDD ab.

Die vollständige Stellungnahme ist unter folgendem Link abrufbar: BDD-CDH-VPB-Stellungnahme-Vereinfachung-Statusfeststellungsverfahren-aktualisiert.pdf (direktvertrieb.de)

18. Mai 2021 | 08:59 Uhr

BDD begrüßt mit lekker Energie neues Mitglied

Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) nimmt mit lekker sein nun 55. Mitgliedsunternehmen im Verband auf. Die lekker Energie GmbH beliefert bundesweit über 400.000 Haushalte mit Strom und Gas.

„Wir als Bundesverband für den Direktvertrieb freuen uns, ein neues Mitglied bei uns willkommen zu heißen. Mit seinem Beitritt zeigt lekker, dass ihm an einem serösen Handeln im Sektor Direktvertrieb gelegen ist, denn alle unsere Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung unserer Verhaltensstandards", so Jochen Clausnitzer, Geschäftsführer des BDD.

Die Verhaltensstandards des Direktvertriebs stehen als Richtlinien für ein korrektes Marktverhalten und für ein faires und ehrliches Verhalten gegenüber Verbrauchern, Vertriebspartnern und Mitbewerbern. Alle Mitgliedsunternehmen des BDD verpflichten sich dazu diese einzuhalten und sind hier aufgeführt.


14. Mai 2021 | 04:01 Uhr

Neues Gesicht beim BDD

Neues Gesicht beim BDD - Alexandra Bekavac
Foto: BDD

Seit dem 3. Mai ist Alexandra Bekavac als neue Verantwortliche für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) tätig und steht seinen Mitgliedern als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Alexandra Bekavac war zuletzt im Pressebereich des Landratsamt Nürnberger Land beschäftigt und konnte in ihrer beruflichen Laufbahn Erfahrung in verschiedensten Branchen sammeln. Die 38-Jährige hat in München Spanisch und Französisch studiert sowie eine Ausbildung in der Hotellerie absolviert. Internationale Einblicke erhielt sie durch ihre Auslandsaufenthalte in London und Mexiko.

23. Mär. 2021 | 06:40 Uhr

Corona-Maßnahmen: Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 22. März 2021

Die Bund-Länder-Konferenz hat am 22. März 2021 folgende Beschlüsse gefasst:

Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern gelten weiterhin fort, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft und werden bis zum 18. April 2021 verlängert. Da bereits eine sogenannte „Notbremse“ bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen verabredet wurde und die bundesweite Inzidenz bei über 108 liegt, bedeutet dies in der Praxis für viele Landkreise/Städte, dass die Maßnahmen leicht verschärft werden. Die Bundesländer haben sich allerdings offensichtlich nicht auf konkrete Maßnahmen einigen können, denn es werden lediglich beispielhaft vier Maßnahmenoptionen genannt, die bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 umgesetzt werden können. Wir gehen jedoch davon aus, dass Einzelberatungen auch in Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 möglich sein werden. Laut Presseberichten überlegen einige Bundesländer, die „Notbremse“ für das gesamte Bundesland zu ziehen.

Für private Zusammenkünfte werden folgende Regeln gelten:

7-Tage-Inzidenz über 100

7-Tage-Inzidenz unter 100

Folgende zusätzliche Maßnahmen werden als Optionen genannt:

  • Verschärfte Kontaktbeschränkungen.
  • Ausgangssperren.
  • In Bereichen, in denen die Einhaltung von Abstandsregeln und konsequente Maskentragung erschwert sind, können tagesaktuelle Schnelltests zur Voraussetzung gemacht werden.
  • Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten PKW, soweit diese nicht dem Hausstand des Fahrers angehören.

Private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt sind grundsätzlich weiterhin möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Somit kann ein Vertriebspartner Produktvorführungen mit maximal vier Personen durchführen.

Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Haushalt.

Folgende weitere Punkte wurden beschlossen:

1. In Präsenz Beschäftigte sollen pro Woche das Angebot von mindestens zwei Schnelltests erhalten. Arbeitgeber haben entsprechende Testbescheinigungen auszustellen. Die Bundesregierung wird hierfür die entsprechenden Regelungen bis Ende März erlassen.

Hinweis zur Testpflicht von Vertriebspartnern:

Die Rechtslage für selbständige Vertriebspartner mit direktem Kundenkontakt ist bisher in den Bundesländern nicht einheitlich geregelt. Lediglich das Bundesland Sachsen regelt eine Testpflicht für Selbständige mit direktem Kundenkontakt: „Alle Selbstständigen mit direktem Kundenkontakt sind ab dem 15. März 2021 verpflichtet, einmal wöchentlich eine Testung auf das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorzunehmen oder vornehmen zu lassen. Die Testung muss die jeweils geltende Mindestanforderung des Robert Koch-Instituts erfüllen. Der Nachweis über die Testung ist für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren. Die Testpflicht gilt nur, soweit ausreichend Tests zur Verfügung stehen und deren Beschaffung zumutbar ist.“ § 3a Abs. 2 Sächsische Corona-Schutz-Verordnung – SächsCoronaSchVO vom 05. März 2021 (Geltung bis 31. März 2021)

„Kundenkontakt bedeutet der unmittelbare physische Kontakt beziehungsweise Kontakt mit tatsächlich persönlicher Begegnung bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten, die in Zusammenhang mit der Ausübung eines Gewerbes stehen“ (Gesetzesbegründung zu § 3a Abs. 2).

In den amtlichen FAQ wird zudem erläutert:

  • „Ausreichend ist ein Selbsttest, den der Selbständige an sich selbst vornehmen kann. Eine Liste der derzeit in Deutschland zugelassenen Schnelltests finden Sie auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Wird statt des Selbsttests ein Schnelltest oder ein PCR-Test durchgeführt, ist damit die Testpflicht erfüllt.
  • Die Testpflicht gilt auch für Personen mit vollständigem Impfschutz, da nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht ausgeschlossen werden kann, dass hierdurch eine Weiterübertragung des Virus dennoch möglich ist.
  • Direkter Kundenkontakt ist auch das persönliche Zusammentreffen zwischen Selbstständigen mit anderen Personen, die eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder eine Ware kaufen wollen. Erforderlich ist ein Kontakt von »Angesicht zu Angesicht« unabhängig von der Zeitdauer.
  • Selbstständige können beispielsweise durch Verkaufsauskünfte, den Nachweis vergeblicher ernsthafter Bemühungen, Tests zu erwerben, oder die Dokumentation der Marktlage den Nachweis über die mangelnde Verfügbarkeit der Tests führen.“

Wir gehen davon aus, dass die anderen Bundesländer dem Vorbild Sachsens folgen und eine ähnliche Regelung umsetzen werden.

2. Zukünftige Öffnungsschritte werden von einer konsequenten Testung abhängen.

3. Arbeitgeber sind aufgefordert die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung weiterhin konsequent anzuwenden, durch großzügige Homeoffice-Lösungen mit stark reduziertem Präsenzpersonal. Immer dann, wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten, sind verpflichtend medizinische Masken zu tragen. Diese Verpflichtung wird der Bund in die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung aufnehmen. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung gilt nicht für selbständige Vertriebspartner.

Über die konkrete Umsetzung der Corona-Maßnahmen in den 16 Bundesländern werden wir Sie in den nächsten Tagen wie gewohnt auch über die Corona-Sonderseiten des BDD informieren, wenn die aktuellen Corona-Schutzverordnungen neu gefasst sind.

Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin werden am 12. April 2021 erneut über die Situation beraten.

16. Mär. 2021 | 02:32 Uhr

Pampered Chef ernennt Imanuel Güldner zum Head of Marketing Europe

Mit Wirkung zum 1. März wurde Imanuel Güldner, der bisherige Marketing Manager für Pampered Chef Deutschland, zum Marketing Manager Europa ernannt. Damit soll der erfolgreiche Kurs, den der US-amerikanische Direktvertrieb in den letzten Jahren in Deutschland genommen hat, auch in weitere europäische Länder getragen werden.

Imanuel Güldner
Imanuel Güldner, The Pampered Chef Corporate Image

In den letzten Jahren hat Pampered Chef durch Imanuel Güldner die Vertriebspartner und Kunden konsequent in den Mittelpunkt gestellt und so den Grundstein für den Erfolg der Zukunft gelegt. „Imanuel hat maßgeblich dazu beigetragen, das wir überdurchschnittlich gewachsen sind, mehr als 80 Prozent Wachstum in den letzten 3 Jahren sind ein klarer Fingerzeig. Die Projekte, an denen Imanuel und sein Team arbeiten sind konsequent auf den Vertriebspartner ausgerichtet, ich schätze seine zukunftsgerichteten Ansichten sehr“ – so Daniel Heinsen, Geschäftsführer Pampered Chef Deutschland. Für das Jahr 2019 erhielt das Unternehmen den zweiten Preis bei der Verleihung der wachstumsstärksten Unternehmen durch den Bundesverband Deutscher Direktvertriebe. Auch für 2020 rechnet sich das Unternehmen trotz Pandemie beste Chancen auf eine gute Platzierung aus. „Mein Ziel ist es, die partnerschaftliche Verbindung mit unseren Beraterinnen und Beratern noch weiter zu vertiefen und ihnen erfolgsbringende Marketingwerkzeuge anbieten zu können, insbesondere auch für die digital vernetzte Welt“ erklärt der 40-Jährige selbstbewusst.

Dabei kann Güldner auf fundierte Erfahrungen zurückgreifen. Bevor er 2018 bei Pampered Chef Deutschland als Marketingchef einstieg und im Jahr 2019 zum Start des Unternehmens in Österreich die Verantwortung für das dortige Marketing mit übernahm, arbeitete er beim Schreibprodukte-Hersteller Staedtler bereits in der Funktion als Marketing Direktor Europa. Eine länderübergreifende Koordination von Marketingaktivitäten ist daher für ihn Heimspiel.

Pampered Chef ist in Europa aktuell in Deutschland, Österreich und Frankreich vertreten. Weitere Länder befinden sich in der Umsetzungsphase. Um die anspruchsvollen Expansionsziele zu erreichen, Kompetenzen zu bündeln und Synergien voll auszuschöpfen, wird Güldner die Marketingabteilung in Raunheim um- und personell aufbauen. Als Europa-Hub wird sie zukünftig die Steuerung der europäischen Marketingaktivitäten koordinieren und sich stets orientieren am Pampered Chef Markenversprechen „Leben bereichern durch Mahlzeiten und genussvolle Momente“.


Über The Pampered Chef

The Pampered Chef ist ein 1980 gegründetes Direktvertriebs- bzw. Multi-Level-Marketing-Unternehmen für den Vertrieb von Küchenartikeln. Seit 2002 gehört es zur Unternehmensgruppe Berkshire Hathaway, deren Besitzer der US-Großinvestor Warren Buffett ist. Die Unternehmenszentrale sitzt in Addison, Illinois, USA. Die Pampered Chef Deutschland GmbH nahm 2000 ihre Geschäftstätigkeit in der Bundesrepublik auf und expandierte zum 1. Oktober 2019 nach Österreich und im Oktober 2020 nach Frankreich.

Pressekontakt

Menyesch Public Relations GmbH

Tobias Böcher, Kattrepelsbrücke 1, 20095 Hamburg

E-Mail: pamperedchef@m-pr.de / Tel: +49 40 369863-18

16. Mär. 2021 | 09:57 Uhr

Kammergericht Berlin: Unbestellte Vertreterbesuche sind zulässig

Das Kammergericht Berlin (KG Berlin) hat mit Urteil vom 01.12.2020 entschieden, dass unbestellte Vertreterbesuche mangels unzumutbarer Belästigung wettbewerbsrechtlich zulässig sind (Aktenzeichen 5 U 26/19). Nach Auffassung des KG Berlin ist die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit eines Vertreterbesuchs weder zwingend von einer Ankündigung noch stets von einer Einwilligung abhängig. Damit folgte das KG Berlin der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum unbestellten Vertreterbesuch. Darüber hinaus hat auch der Europäische Gerichtshof ein Verbot des unbestellten Vertreterbesuchs als EU-rechtswidrig eingestuft.

Das KG Berlin betonte, dass beim unbestellten Vertreterbesuch im Vergleich zur Telefonwerbung aufgrund des sehr großen Aufwands, verbunden mit einer eher geringen Erfolgserwartung, eine sehr viel geringere Nachahmungsgefahr bestehe, welche ein zentrales Element für die Annahme einer Unlauterkeit darstelle. Telefonwerbung könne den Verbraucher monatlich sogar an mehreren Tagen treffen, wohingegen der einzelne Verbraucher einen unbestellten Vertreterbesuch typsicherweise allenfalls, wenn überhaupt, an sehr wenigen Tagen im Jahr erhalte. Wäre bei der Telefonwerbung gleichermaßen anzunehmen, dass sie bei einer Freigabe auf vereinzelte Anrufe beschränkt bliebe, bestünde ebenfalls kein Anlass, diese zu verbieten. Darüber hinaus könne der Verbraucher, wie das Kammergericht ebenfalls betonte, einfach und schnell durch ein Schild oder auch einen Aufkleber („Vertreterbesuche unerwünscht“ o. ä.) ungewollte Besuche unterbinden.

Nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. sind die Beschwerden im Bereich des Direktvertriebs im Jahr 2020 um über 22 Prozent zurückgegangen. Dies deckt sich auch mit den Erfahrungen des BDD: Bei über 11 Mio. Bestellungen pro Jahr erhält der BDD durchschnittlich nur drei Schlichtungsanträge jährlich. Keiner davon betraf den unbestellten Vertreterbesuch. Bei den BDD-Mitgliedsunternehmen beträgt die Widerrufsquote lediglich 1,5 Prozent, ein weiterer Beleg für die Seriosität der Vertriebsform.

Das Urteil des KG Berlin finden Sie hier.