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Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in den 16 Bundesländern

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Foto: © istock/RomoloTavani

Die neuen Corona-Verordnungen der Bundesländer im Überblick

(Stand: 17.09.2021)

Eine Übersicht mit weiteren Informationen zum Download finden Sie hier.

Baden-Württemberg

Erlaubt sind private Verkaufsveranstaltungen in der

  • Basisstufe: ohne Einschränkungen
  • Warnstufe: 1 Haushalt plus 5 weitere Personen (Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte oder genesene Personen)
  • Alarmstufe: 1 Haushalt plus 1 weitere Person (Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte oder genesene Personen)

Geimpfte oder genesene Personen werden bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mitgezählt.

Erlaubt sind Vertriebspartnerveranstaltungen bis max. 25.000 Personen.

Bayern

Private Verkaufsveranstaltungen sind ohne Einschränkungen und Vertriebspartnerveranstaltungen bis max. 25.000 Personen erlaubt.

Berlin

Erlaubt sind private Veranstaltungen sowie Vertriebspartnerveranstaltungen mit max. 1.000 Personen in geschlossenen Räumen und max. 2.000 Personen im Freien.

Brandenburg

Erlaubt sind private Veranstaltungen mit max. 50 Personen in geschlossenen Räumen und max. 100 Personen unter freiem Himmel.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind erlaubt mit max. 5.000 Personen (in besonderen Einzelfällen Ausnahme möglich).

Bremen

Private Verkaufsveranstaltungen und Vertriebspartnerveranstaltungen sind erlaubt.

Hamburg

In Hamburg sind private Veranstaltungen mit bis zu zehn Personen ohne Einschränkungen zulässig.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind in geschlossenen Räumen mit festen Sitzplätzen mit max. 100 bzw. ohne feste Sitzplätze mit max. 50 Teilnehmern und im Freien mit festen Sitzplätzen mit max. 500 und ohne feste Sitzplätze mit max. 250 Teilnehmern erlaubt.

Hessen

In Hessen sind Verkaufsveranstaltungen im Privatraum ohne Einschränkungen bis 25 Personen erlaubt.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind innen mit max. 500 Personen und außen mit max. 1.000 Personen erlaubt (größere Veranstaltungen sind genehmigungspflichtig). Geimpfte oder genesene Personen werden bei der Berechnung der Personenzahl nicht eingerechnet.

Mecklenburg-Vorpommern

Die Coronaschutzverordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern erlaubt private Veranstaltungen mit max. 30 Personen, § 8 Abs. 7 S. 1 VO.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind innen mit max. 200 Personen und außen mit 600 Personen möglich, § 8 Abs. 9 VO (mit Sondergenehmigung innen max. 1.250 Personen und außen max. 2.500 Personen; bei Stufe 0-2 u.U auch max. 15.000 Personen).

Corona-Ampel ist zu beachten.

Niedersachsen

In Niedersachsen sind Verkaufsveranstaltungen im Privatraum sowie Vertriebspartnerveranstaltungen ohne Teilnehmerbegrenzung erlaubt. Bei Warnstufe 2 und 3 in Betracht kommende, schärfere Maßnahmen durch die jeweils örtliche zuständige Behörde sollen möglichst verursachungsgerecht bestimmt werden. Zusätzliche Maßnahmen werden sich primär an nichtgeimpfte Personen richten. Inhaltlich zu erwarten ist beispielsweise für die Warnstufe 2 eine Reduzierung von Kontakten und für Warnstufe 3 eine Minimierung von Kontakten.

Nordrhein-Westfalen

In NRW sind Verkaufsveranstaltungen im Privatraum ohne Einschränkungen sowie Vertriebspartnerveranstaltungen ohne Teilnehmerbegrenzung erlaubt.

Rheinland-Pfalz

In Landes Rheinland-Pfalz gelten keine Beschränkungen für Zusammenkünfte im privaten Raum und für berufliche Zusammenkünfte.

Veranstaltungen innen sind mit max. 250 bzw. Warnstufe 2 max. 100 bzw. Warnstufe 3 max. 50 nicht immunisierten Personen erlaubt. Über diesen Personenkreis hinaus können ausschließlich geimpfte oder genesene Personen teilnehmen.

Veranstaltungen außen mit festen Sitzplätzen sind mit max. 1.000 bzw. Warnstufe 2 max. 400 bzw. Warnstufe 3 max. 200 nicht-immunisierten Personen bzw. ohne feste Sitzplätze mit max. 500 bzw. Warnstufe 2 max. 200 bzw. Warnstufe 3 max. 100 nicht-immunisierten Personen erlaubt. Über diesen Personenkreis hinaus können ausschließlich geimpfte oder genesene Personen bis zu einer Höchstzahl von insgesamt 25.000 Personen teilnehmen

Saarland

Im Saarland sind Verkaufsveranstaltungen im Privatraum und Vertriebspartnerveranstaltungen mit außen max. 500 Personen und innen mit max. 250 Personen möglich. Größere Veranstaltungen sind zulassungspflichtig.

Sachsen

In Sachsen sind Verkaufsveranstaltungen im Privatraum warnstufenabhängig und Vertriebspartnerveranstaltungen grundsätzlich erlaubt.

Private Verkaufsveranstaltungen:

  • Solange Vorwarnstufe nicht erreicht: keine Beschränkungen
  • Vorwarnstufe: max. 10 Personen (Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte oder genesene Personen)
  • Überlastungsstufe: ein Hausstand + eine weitere Person (Kontaktbeschränkungen für nicht geimpfte oder genesene Personen)

Geimpfte oder genesene Personen werden bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mitgezählt.

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind Verkaufsveranstaltungen im Privatraum erlaubt. Eine Personenobergrenzen von max. 10 Personen sowie eine Durchführung im Freien werden empfohlen.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind mit innen max. 500 Personen bzw. außen max. 1000 Personen erlaubt. Genesene und vollständig Geimpfte bleiben bei Berechnung der Personenzahl unberücksichtigt.

Schleswig-Holstein (ab 20.09.21)

In Schleswig-Holstein sind Verkaufsveranstaltungen im Privatraum mit bis zu 25 Personen ungeimpften Personen ohne Einschränkungen erlaubt. Für Geimpfte und Genesen besteht keine Obergrenze.

Vertriebspartnerveranstaltungen können ohne Teilnehmerbegrenzung stattfinden.

Thüringen

In Thüringen sind in der der Basisstufe Verkaufsveranstaltungen im Privatraum sowie Vertriebspartnerveranstaltungen ohne Teilnehmerbegrenzung.

Überschreiten der Leitindikator (Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt) und zusätzlich mindestens einer der beiden Zusatzindikatoren (Schutz- und Belastungswert) an drei aufeinanderfolgenden Tagen den jeweiligen Schwellenwert einer höheren Warnstufe, so ist diese Warnstufe maßgeblich. Durch den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt sind die für diese Warnstufe einschlägigen Maßnahmen des Thüringer Corona-Eindämmungserlasses zu prüfen und zu ergreifen.






Hygienestandards des Direktvertriebs

Der Direktvertrieb ist eine Dienstleistung, die grundsätzlich zulässig ist. Dies gilt bundesweit. Gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie bietet der Direktvertrieb den Service, dass der Kunde den Gang ins Ladengeschäft vermeiden kann und die gewünschten Produkte zu Hause unter Beachtung der folgenden Hygienestandards des Direktvertriebs erwerben kann.

• Ein Mindestabstand von 2 Metern zum Kunden wird immer eingehalten. Auch die Kunden halten untereinander einen Mindestabstand von zwei Metern, wenn sie nicht demselben Haushalt angehören. Die Beratung findet kontaktlos statt. Die Hände werden vor jedem Besuch beim Kunden desinfiziert.

• Bei der Kundenberatung in geschlossenen Räumen trägt der Vertriebspartner außerhalb fester Sitzplätze einen Mund- Nasenschutz, wie er durch den Verordnungsgeber vorgeschrieben wird.

• Produkte, die dem Kunden zur Ansicht überlassen werden, werden zuvor desinfiziert.

• Dem Kunden wird immer eine bargeldlose Zahlung angeboten. Eine Barzahlung findet nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden statt.

• Jeder Vertriebspartner wird von den Direktvertriebsunternehmen in den Hygienevorschriften des Direktvertriebs geschult. Dazu gehört auch, dass der Vertriebspartner seine Beratertätigkeit einstellt, wenn er Krankheitssymptome aufweist oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte.

• Jedes Unternehmen wird für den Kontakt mit Vertriebspartnern geeignete Maßnahmen zu Vermeidung von Ansteckung im Unternehmen ergreifen.

• Innenräume werden alle halbe Stunde mindestens für 10 Minuten gelüftet.

• Die Hygieneempfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung werden beachtet.

• Bestimmungen zur maximalen Teilnehmerzahl in dem jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt sind zu beachten.

• Sollte durch Rechtsverordnung ein aktueller Negativtestnachweis von allen Teilnehmern einer Veranstaltung vorgeschrieben sein, so sind diese Bestimmungen zu beachten.

Erläuterung: Die hohen Hygienestandards des Direktvertriebs übersteigen die im Einzelhandel möglichen Hygienestandards deutlich. So kann im Direktvertrieb jedes Produkt vor einem Kundenkontakt desinfiziert werden. Im Ladengeschäft können die Produkte in den Regalen von mehreren Kunden berührt und beatmet werden, ohne dass es dem Inhaber und Personal eines Ladengeschäfts möglich ist, alle seine Produkte nach dem Besuch eines einzelnen Kunden wieder zu desinfizieren. Zudem gewährleisten die Hygienestandards des Direktvertriebs einen besonders hohen Mindestabstand von 2 Metern zum Endkunden. Im Einzelhandel ist es aufgrund der Anordnung der Regale oft schwierig, den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Auch kann der Kontakt zu Drittpersonen im Direktvertrieb ausgeschlossen werden. Auch dies ist im Einzelhandel nicht möglich.

Sofern durch Rechtsverordnung die Durchführung einer Testung oder die Vorlage eines Negativtestnachweises vorgeschrieben ist, ist in die Anwesenheitsdokumentation in einer Spalte zu notieren „Bescheinigung vorgelegt“ oder „Pflicht entfällt“ (z.B. bei Geimpften). Gesundheitsdaten werden nicht erfasst.

Download als PDF: Hygienestandards des Direktvertriebs (Stand: 08. Juli 2021)

Haftungsausschluss: Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) übernimmt keinerlei Gewähr für die Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Im Vorfeld sollte mit der örtlichen Ordnungsbehörde im Einzelfall abgesprochen werden, inwieweit das Vorgehen örtlichen Satzungen und Verordnungen entgegensteht. Vor allem der unbestellte Vertreterbesuch wird zum Teil von Behörden als unzulässig angesehen. Haftungsansprüche gegen den BDD, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des BDD kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.