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Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in den 16 Bundesländern

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Die neuen Corona-Verordnungen der Bundesländer im Überblick

(Stand: 18.06.2021)

Eine Übersicht mit weiteren Informationen zum Download finden Sie hier.

Baden-Württemberg

Die Coronaschutzverordnung des Landes Baden-Württemberg erlaubt ab dem 07.06.2021 private Verkaufsveranstaltungen sowie Vertriebspartnerveranstaltungen inzidenzabhängig. Die Verordnung gilt bis zum 30.06.2021.

Private Verkaufsveranstaltungen:

  • Inzidenz ab 50: zwei Haushalte max. 5 Personen, § 10 Abs. 1 VO
  • Inzidenz 0 bis 50: max. zehn Personen aus drei Haushalten, § 21 Abs. 5 Nr. 1 VO

Vertriebspartnerveranstaltungen:

  • Inzidenz ab 100: untersagt, § 11 Abs. 2 S. 1 VO
  • Inzidenz weniger als 100: max. 100 Personen im Freien, § 21 Abs. 1 Nr. 2 VO
  • Inzidenz weniger als 100 an 14 aufeinanderfolgenden Tagen: max. 250 Personen im Freien und max. 100 Personen in Innenräumen, § 21 Abs. 2 Nr. 1 VO
  • Inzidenz weniger als 100 an 14 weiteren aufeinanderfolgenden Tagen: max. 500 Teilnehmer im Freien und max. 250 Teilnehmer in Innenräumen, § 21 Abs. 3 Nr. 2 VO

Bayern

Nach der Coronaschutzverordnung des Landes Bayern sind seit dem 07.06.2021 private Verkaufsveranstaltungen und Vertriebspartnerveranstaltungen inzidenzabhängig zulässig. Die Verordnung gilt bis zum 04.07.2021.

Private Verkaufsveranstaltungen:

  • Inzidenz 0 bis 50: max. 10 Personen, § 6 Abs. 1 VO
  • Inzidenz ab 51 bis 100: mit 3 Haushalten (max. 10 Personen), § 6 Abs. 1 VO

Vertriebspartnerveranstaltungen:

  • Inzidenz bis 50: max. 50 Personen in geschlossenen Räumen und max. 100 Personen unter freiem Himmel, § 7 Abs. 1 VO
  • Inzidenz zwischen 50 und 100: max. 25 Personen in geschlossenen Räumen und max. 50 Personen unter freiem Himmel, § 7 Abs. 1 VO

Berlin

Die Coronaschutzverordnung des Landes Berlin erlaubt seit dem 18.06.2021 private Veranstaltungen aus insgesamt 5 Haushalten, wobei eine Personenobergrenze von höchstens zehn Personen gilt, § 9 Abs. 7 S. 1 VO.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind in geschlossenen Räumen mit max. 250 zeitgleich Anwesenden bzw. im Freien mit 1000 Personen erlaubt, § 11 Abs. 2 VO.

Die Verordnung gilt bis zum 11.07.2021.

Testpflicht für Selbständige mit direktem Kundenkontakt, § 22 Abs. 3 VO:

Selbständige, die im Rahmen ihrer Tätigkeit körperlichen Kontakt zu Kundinnen und Kunden oder sonstigen Dritten haben, sind verpflichtet, zweimal pro Woche eine Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mittels eines Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests vornehmen zu lassen und die ihnen ausgestellten Nachweise über die Testungen für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren und den zuständigen Behörden zur Kontrolle der vorstehenden Verpflichtungen auf Verlangen zugänglich zu machen.

Brandenburg

Die Corona-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg erlaubt seit dem 16.06.2021 private Veranstaltungen mit bis zu zehn Personen in geschlossenen Räumen, § 9 Abs. 2 VO. Im Außenbereich gelten keine Kontaktbeschränkungen.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind mit max. 1000 Personen erlaubt, § 8 VO.

Die Verordnung gilt bis zum 31.07.2021.

Bremen

In Bremen sind seit dem 04.06.2021 private Veranstaltungen mit Personen aus zwei Haushalten unabhängig von der absoluten Anzahl der Personen oder fünf Personen erlaubt, § 2 Abs. 1 VO und § 2a Abs. 1. Coronaschutzverordnung in Verbindung mit der Allgemeinverfügung über zusätzliche Öffnungen und Erleichterungen aufgrund der Niedriginzidenzbestimmung der 26. Coronaverordnung (§ 22b Abs. 1) vom 02.06.2021. Vertriebspartnerveranstaltungen sind weiterhin mit max. 100 gleichzeitig anwesenden Personen erlaubt, § 2 Abs. 2 VO.

Die Verordnung gilt bis zum 21.06.2021

Hamburg

In Hamburg sind seit dem 11.06.2021 private Veranstaltungen mit bis zu fünf Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 10 Personen unter freiem Himmel unabhängig von der Zahl der beteiligten Haushalte sind zulässig, § 4 a Abs. 2 Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind in geschlossenen Räumen mit max. 100 Teilnehmern und im Freien mit bis zu 500 Teilnehmern erlaubt, § 9 Abs. 1 VO.

Die Verordnung gilt bis zum 25.06.2021.

Hessen

Nach der Coronaschutzverordnung des Landes Hessen sind seit dem 29.05.2021 Verkaufsveranstaltungen im Privatraum sowie Vertriebspartnerveranstaltungen inzidenzabhängig erlaubt. Die Verordnung gilt bis zum 27.06.2021.

Zur Zulässigkeit von privaten Verkaufsveranstaltungen und Vertriebspartnerveranstaltungen:

Inzidenz: Unterschreitung 100 an 14 Tagen oder 50 an 5 Tagen:

- bis zu 200 Teilnehmer im Freien und bis zu 100 Teilnehmer in Innenräumen

Rückfallregelung:

- Unzulässig in geschlossenen Räumen, § 1 Abs. 2b S. 2 VO

- Zulässig im Freien, § 1 Abs. 2b S. 1 VO mit bis zu 100 Teilnehmer oder Ausnahmegenehmigung

Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind aufgrund einer Verordnung zur Änderung der Coronaschutzverordnung seit dem 11.06.2021 private Veranstaltungen mit max. 30 Personen erlaubt, § 8 Abs. 7 S. 1 VO.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind mit max. 200 Personen im Innenbereich und 600 Personen im Außenbereich möglich, § 8 Abs. 9 VO.

Niedersachsen

Nach der Coronaschutzverordnung des Landes Niedersachsen sind seit dem 31.05.2021 Verkaufsveranstaltungen im Privatraum sowie Vertriebspartnerveranstaltungen inzidenzabhängig erlaubt. Die Verordnung gilt bis zum 24.06.2021.

Private Verkaufsveranstaltungen:

  • Inzidenz 0 bis 50: Angehörige eines Haushalts und höchstens zwei Angehörige eines anderen Haushalts oder zehn Personen, die insgesamt höchstens drei Haushalten angehören dürfen
  • Inzidenz ab 51: nur Angehörige eines Hausstands und höchstens zwei Personen eines anderen Hausstands, § 2 Abs. 1 S. 1 VO

Vertriebspartnerveranstaltungen:

  • Inzidenz 0 bis 35: in geschlossenen Räumen max. 500 Personen (sitzend) bzw. max. 100 Personen (teilweise stehend, Saalbetrieb), § 6 a Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs. 3 bzw. Abs. 1 Nr. 3 i.V.m. Abs. 4 VO; im Freien max. 500 Personen (zweitweise stehend), § 6a Abs. 1 S. 1 Nr. 6 i.V.m Abs. 7 VO
  • Inzidenz 36 bis 50: bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen (nur sitzend), § 6a Abs. 1 Nr. 1 i.V.m, Abs. 2 VO; im Freien mit max. 250 Personen (sitzend) bzw. 100 Personen (zeitweise stehend), § 6a Abs. 1 Nr. 5 i.V.m. Abs. 6 VO
  • Inzidenz ab 51: bis zu 50 Personen unter freiem Himmel (nur sitzend), § 6a Abs.1 S. 1 Nr. 4 i.V.m. Abs. 5 S. 1 VO

Nordrhein-Westfalen

Nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW sind seit dem 28.05.2021 Verkaufsveranstaltungen im Privatraum sowie Vertriebspartnerveranstaltungen inzidenzabhängig erlaubt. Die Verordnung gilt bis zum 24.06.2021.

Private Verkaufsveranstaltungen:

  • Inzidenz 0 bis 35: bis zu 250 Gästen im Freien und bis zu 100 Gästen in Innenräumen, § 18 Abs. 4 Nr. 3 VO
  • Inzidenz 36 bis 50: mit bis zu 100 Gästen im Freien und bis zu 50 Gästen in Innenräumen, § 18 Abs. 3 Nr. 2 VO
  • Inzident ab 51: Unzulässig, § 18 Abs. 2 VO

Vertriebspartnerveranstaltungen:

  • Inzidenz 0 bis 35: in geschlossenen Räumlichkeiten mit bis zu 1000 Personen, § 18 Abs. 4 Nr. 2 VO
  • Inzidenz 36 bis 50: in geschlossenen Räumlichkeiten mit bis zu 500 Personen, § 18 Abs. 3 Nr. 1 VO
  • Inzidenz ab 51: Unzulässig, § 18 Abs. 2 VO

Rheinland-Pfalz

Nach der Coronaschutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz sind seit dem 18.06.2021 Verkaufsveranstaltungen im Privatraum mit Angehörigen des eigenen Hausstands oder insgesamt höchstens fünf Personen aus verschiedenen Hausständen, § 1 Abs. S. 2 VO erlaubt.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind erlaubt mit bis zu 100 gleichzeitig anwesenden Personen in geschlossenen Räumen, § 2 Abs. 8 S. 1 VO oder bis zu 250 gleichzeitig anwesende Personen im Freien, § 2 Abs. 8 S. 4 VO.

Die Verordnung gilt bis zum 01.07.2021.

Saarland

Nach der saarländischen Coronaschutzverordnung  sind seit dem 11.06.2021 Verkaufsveranstaltungen im Privatraum mit max. 10 Personen ohne weitere Voraussetzungen erlaubt, § 6 Abs. 1 VO. Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen unter freiem Himmel und max. 100 Personen in geschlossenen Räumen sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich, § 6 Abs. 2 VO.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind möglich mit 250 Personen unter freiem Himmel und max. 100 Personen in geschlossenen Räumen, § 6 Abs. 2 VO.

Die Verordnung gilt bis zum 24.06.2021.

Sachsen

Nach der Coronaschutzverordnung des Landes Sachsen sind seit dem 14.6.2021 Verkaufsveranstaltungen im Privatraum und Vertriebspartnerveranstaltungen inzidenzabhängig erlaubt. Die Verordnung gilt bis zum 30.06.2021.

Private Verkaufsveranstaltungen:

  • Inzidenz 0 bis 49: bis zu 10 Personen, § 4 Abs. 2 VO
  • Inzidenz ab 50: Angehörige eines Hausstands mit den Angehörigen eines weiteren Hausstands, maximal 5 Personen, § 4 Abs. 1 VO

Vertriebspartnerveranstaltungen:

Inzidenz unter 100: Tagungen und Kongresse sind erlaubt, § 14 VO

Sachsen-Anhalt

Nach der Coronaschutzverordnung des Landes Sachsen-Anhalt sind ab dem 18.06.2021 Verkaufsveranstaltungen im Privatraum erlaubt. Eine Personenobergrenzen von max. 10 Personen sowie eine Durchführung im Freien werden empfohlen, § 3 Abs. 1 VO.

Vertriebspartnerveranstaltungen sind mit max. 500 Personen (Innen) bzw. 1000 Personen (Außen) erlaubt, § 3 Abs. 2 VO.

Die Verordnung gilt bis zum 14.07.2021.

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein sind seit dem 14.6.2021 durch die Coronaschutzverordnung  Verkaufsveranstaltungen im Privatraum mit bis zu 10 Personen erlaubt, § 2 Abs. 4 Nr. 3 VO.

Vertriebspartnerveranstaltungen können stattfinden

  • bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivität (unzureichend einhaltbare Abstände, freie Aktivität, festes/ bekanntes Publikum): mit max. 125 Personen (Innen) bzw. 250 Personen (Außen), § 5a VO.
  • bei Veranstaltungen mit Sitzungscharakter: mit max. 500 Personen (Innen) und max. 1000 Personen (Außen), § 5 c Abs. 1 VO.

Thüringen

In Thüringen sind seit dem 01.06.2021 durch die Coronaschutzverordnung Verkaufsveranstaltungen im Privatraum sowie Vertriebspartnerveranstaltungen inzidenzabhängig erlaubt. Die neue Verordnung gilt bis zum 30.06.2021.

Private Verkaufsveranstaltungen:

  • Inzidenz ab 100: ein Haushalt und eine weitere Person, § 11 Abs. 2, Nr. 1 VO
  • Inzidenz 51 bis 100: ein Haushalt und zwei weitere Personen in geschlossenen Räumen, § 11 Abs. 2, Nr. 2 VO bzw. ein Haushalt und vier weitere Personen unter freiem Himmel, § 11 Abs. 2, Nr. 2 VO
  • Inzidenz 36 bis 50: ein Haushalt und fünf weitere Personen in geschlossenen Räumen, § 11 Abs. 2, Nr. 3 VO bzw. ein Haushalt und zehn weitere Personen unter freiem Himmel, § 11 Abs. 2, Nr. 3 VO
  • Inzidenz 0 bis 36: ein Haushalt und zehn weitere Personen in geschlossenen Räumen, § 11 Abs. 2, Nr. 4 VO bzw. ohne Obergrenze unter freiem Himmel, § 11 Abs. 2, Nr. 4 VO

Vertriebspartnerveranstaltungen:

  • Inzidenz über 100: untersagt.
  • Inzidenz 51 bis 100: erlaubt unter freiem Himmel mit Erlaubnis der zuständigen Behörde, § 13 Abs. 2 VO
  • Inzidenz 36 bis 50: erlaubt mit Erlaubnis der zuständigen Behörde, § 13 Abs. 3 VO
  • Inzidenz 0 bis 35, erlaubt (Anzeigepflicht), § 13 Abs. 4 VO



Bundeseinheitliche Erleichterungen für Geimpfte und Genesene – Auswirkungen auf den Direktvertrieb

Einen Tag nach dem Bundestag hat am 07.05.2021 in einem Eilverfahren auch der Bundesrat einer Verordnung zugestimmt, die Erleichterungen und Ausnahmen von Corona-Schutzmaßnahmen für vollständig Geimpfte und Genesene bundesweit vorsieht (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung – SchAusnahmV). Die Bundesverordnung ist heute in Kraft getreten.

Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sieht insbesondere vor, dass

  • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen nicht mehr für geimpfte und genesene Personen gelten;

Hinweis: Lediglich für bloße Zusammenkünfte, nicht aber für (Verkaufs-)Veranstaltungen gelten künftig keine Kontaktbeschränkungen für geimpfte und genesene Personen. Hintergrund: Veranstaltungen zeichnen im Gegensatz zu bloßen Zusammenkünften durch eine gewisse Struktur und Organisation aus. Die Verkaufsveranstaltung fällt daher unter den Begriff der Veranstaltung und nicht der Zusammenkunft. Die Bundesverordnung sieht aber nur Erleichterungen für geimpfte und genesene Personen bei Zusammenkünften, nicht bei Veranstaltungen vor.

  • Gebote zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und Abstandsgebote für geimpfte, genesene und getestete Personen von den Erleichterungen und Ausnahmen unberührt bleiben. Geimpfte, genesene und getestete Personen müssen also weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten;
  • Geimpfte und genesene Personen werden hinsichtlich bereits bestehender Ausnahmen von Schutzmaßnahmen mit Personen gleichgestellt werden, die negativ auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet sind. Daher entfällt für geimpfte und genesene Personen ein negatives Testergebnis als Zugangsvoraussetzung etwa zum Friseur.

Hinweis: Wie bereits berichtet haben die Bundesländer Sachsen und Berlin eine Testpflicht für Selbständige mit direktem Kundenkontakt eingeführt. Weitere Bundesländer sind diesem Vorbild bisher nicht gefolgt. Laut den amtlichen Hinweisen in den beiden Bundesländern gilt die Testpflicht unabhängig vom Impf- und Genesungsstatus. Bei der Testpflicht für Selbständige werden geimpfte und genesene Personen negativ getesteten Personen also nicht gleichgestellt.


Hygienestandards des Direktvertriebs

Der Direktvertrieb ist eine Dienstleistung, die grundsätzlich zulässig ist. Dies gilt bundesweit. Gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie bietet der Direktvertrieb den Service, dass der Kunde den Gang ins Ladengeschäft vermeiden kann und die gewünschten Produkte zu Hause unter Beachtung der folgenden Hygienestandards des Direktvertriebs erwerben kann.

• Ein Mindestabstand von 2 Metern zum Kunden wird immer eingehalten. Auch die Kunden halten untereinander einen Mindestabstand von zwei Metern, wenn sie nicht demselben Haushalt angehören. Die Beratung findet kontaktlos statt. Die Hände werden vor jedem Besuch beim Kunden desinfiziert.

• Bei der Kundenberatung in geschlossenen Räumen trägt der Vertriebspartner außerhalb fester Sitzplätze einen Mund- Nasenschutz, wie er durch den Verordnungsgeber vorgeschrieben wird.

• Produkte, die dem Kunden zur Ansicht überlassen werden, werden zuvor desinfiziert.

• Dem Kunden wird immer eine bargeldlose Zahlung angeboten. Eine Barzahlung findet nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden statt.

• Jeder Vertriebspartner wird von den Direktvertriebsunternehmen in den Hygienevorschriften des Direktvertriebs geschult. Dazu gehört auch, dass der Vertriebspartner seine Beratertätigkeit einstellt, wenn er Krankheitssymptome aufweist oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte.

• Jedes Unternehmen wird für den Kontakt mit Vertriebspartnern geeignete Maßnahmen zu Vermeidung von Ansteckung im Unternehmen ergreifen.

• Innenräume werden alle halbe Stunde mindestens für 10 Minuten gelüftet.

• Die Hygieneempfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung werden beachtet.

• Bestimmungen zur maximalen Teilnehmerzahl in dem jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt sind zu beachten.

• Sollte durch Rechtsverordnung ein aktueller Negativtestnachweis von allen Teilnehmern einer Veranstaltung vorgeschrieben sein, so sind diese Bestimmungen zu beachten.

Erläuterung: Die hohen Hygienestandards des Direktvertriebs übersteigen die im Einzelhandel möglichen Hygienestandards deutlich. So kann im Direktvertrieb jedes Produkt vor einem Kundenkontakt desinfiziert werden. Im Ladengeschäft können die Produkte in den Regalen von mehreren Kunden berührt und beatmet werden, ohne dass es dem Inhaber und Personal eines Ladengeschäfts möglich ist, alle seine Produkte nach dem Besuch eines einzelnen Kunden wieder zu desinfizieren. Zudem gewährleisten die Hygienestandards des Direktvertriebs einen besonders hohen Mindestabstand von 2 Metern zum Endkunden. Im Einzelhandel ist es aufgrund der Anordnung der Regale oft schwierig, den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Auch kann der Kontakt zu Drittpersonen im Direktvertrieb ausgeschlossen werden. Auch dies ist im Einzelhandel nicht möglich.

Download als PDF: Hygienestandards des Direktvertriebs (Stand: 04. Juni 2021)

Haftungsausschluss: Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) übernimmt keinerlei Gewähr für die Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Im Vorfeld sollte mit der örtlichen Ordnungsbehörde im Einzelfall abgesprochen werden, inwieweit das Vorgehen örtlichen Satzungen und Verordnungen entgegensteht. Vor allem der unbestellte Vertreterbesuch wird zum Teil von Behörden als unzulässig angesehen. Haftungsansprüche gegen den BDD, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des BDD kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.