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Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in den 16 Bundesländern

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Corona-Maßnahmen in den Bundesländern ab dem 5. Januar 2020

die Bundesländer haben die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz vom 05.01.2021 in ihren Verordnungen umgesetzt. Der Direktvertrieb in Form von Einzelberatungen bleibt weiterhin bundesweit erlaubt.

Einzelheiten zu den Verordnungen finden Sie hier:

Baden-Württemberg

Die neue Coronaschutzverordnung des Landes Baden-Württemberg erlaubt ab dem 11.01.2021 private Veranstaltungen von Personen eines gemeinsamen Hausstands und max. einer Person eines zweiten Hausstands, § 9 Abs. 1 VO. Es werden weiterhin nur Verkaufsstellen reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt. Folglich sind weiterhin Einzelverkaufsberatungen von max. einem Hausstand im privaten Raum möglich. Vertriebspartnerveranstaltungen sind mit bis zu 100 Teilnehmern zulässig, § 10 Abs. 3 Nr. 2 VO. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Bayern

Nach der neuen Coronaschutzverordnung des Landes Bayern sind ab dem 11.01.2021 Veranstaltungen weiterhin untersagt (§ 5 S. 1 VO) und daher nur 1:1-Verkaufsberatungen im privaten Bereich zulässig. Darüber hinaus wird der Direktvertrieb nicht reglementiert. Es werden nur Ladengeschäfte reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt (§ 12 VO). Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Berlin

Die neue Coronaschutzverordnung des Landes Berlin erlaubt ab dem 10.01.2021 private Veranstaltungen von Personen eines gemeinsamen Hausstands und max. einer Person eines zweiten Hausstands, § 9 Abs. 7 VO. Es werden weiterhin Verkaufsstellen im Sinne des Berliner Ladenöffnungsgesetzes reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt (§§ 14 – 17 VO). Der Direktvertrieb wird nicht untersagt. Folglich sind weiterhin Einzelberatungen von maximal einem Hausstand im privaten Raum möglich. Vertriebspartnerveranstaltungen sind weiterhin in geschlossenen Räumen mit max. 50 zeitgleich Anwesenden erlaubt, § 9 Abs. 2 VO. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Brandenburg

Die neue Coronaschutzverordnung des Landes Brandenburg erlaubt ab dem 09.01.2021 private Veranstaltungen von Personen eines gemeinsamen Hausstands und max. einer Person eines zweiten Hausstands, § 7 Abs. 5 VO. Es werden Verkaufsstellen des Einzelhandels reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt (§ 8 VO). Der Direktvertrieb wird nicht gesondert reguliert. Folglich sind weiterhin Einzelberatungen von maximal einem Hausstand im privaten Raum möglich. Vertriebspartnerveranstaltungen sind weiterhin in geschlossenen Räumen mit max. 50 zeitgleich Anwesenden erlaubt, § 7 Abs. 2 Nr. 2 VO. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Bremen

In Bremen sind ab dem 11.01.2021 private Veranstaltungen von Personen eines gemeinsamen Hausstands und max. einer Person eines zweiten Hausstands erlaubt, § 2 Abs. 1 VO und § 2a Abs. 1 Coronaschutzverordnung. Es werden nur Einrichtungen des Einzelhandels reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt, § 4 Abs. 3 VO. Der Direktvertrieb wird nicht gesondert reguliert. Folglich sind weiterhin Einzelberatungen von maximal einem Hausstand im privaten Raum möglich. Vertriebspartnerveranstaltungen sind weiterhin in geschlossenen Räumen mit max. 100 gleichzeitig anwesenden Personen erlaubt, § 2 Abs. 2 VO. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Hamburg

In Hamburg sind ab dem 08.01.2021 private Veranstaltungen von Angehörigen eines gemeinsamen Hausstands und max. einer Person eines zweiten Hausstands erlaubt, § 4 a Abs. 2 Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung. Es werden weiterhin nur Verkaufsstellen reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt. Folglich sind weiterhin Einzelberatungen von max. einem Hausstand im privaten Raum möglich. Vertriebspartnerveranstaltungen sind weiterhin in geschlossenen Räumen mit max. 50 Teilnehmern erlaubt, § 9 Abs. 1 VO. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Hessen

Nach der neuen Coronaschutzverordnung des Landes Hessen sind ab dem 11.01.2021 Veranstaltungen weiterhin untersagt (§ 1 Abs. 2b VO i. V. m. Auslegungshinweise, S. 8) und daher nur 1:1-Verkaufsberatungen im privaten Bereich zulässig. Der Direktvertrieb wird nicht gesondert reguliert. Es werden weiterhin nur Verkaufsstellen reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt (§ 3a VO). Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind durch die neue Coronaschutzverordnung ab dem 10.01.2021 weiterhin Veranstaltungen untersagt, § 8 Abs. 1 VO. Der Direktvertrieb wird nicht gesondert reguliert. Es werden nur Verkaufsstellen reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt, § 2 Abs. 1 VO. Folglich bleiben 1:1-Beratungen im privaten Bereich weiterhin zulässig. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Niedersachsen

Das Land Niedersachsen verbietet durch die neue Coronaschutzverordnung ab dem 10.01.2021 weiterhin Veranstaltungen (§ 9 Abs. 4 VO), sodass nur 1:1- Verkaufsberatungen im privaten Bereich zulässig sind. Der Direktvertrieb wird nicht gesondert reguliert. Es werden nur Verkaufsstellen reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt (§ 10 Abs. 1b VO). Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Nordrhein-Westfalen

In NRW sind durch die neue Coronaschutzverordnung ab dem 11.01.2021 weiterhin Veranstaltungen untersagt, § 13 Abs. 1 VO. Es werden weiterhin nur Verkaufsstellen reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt, § 11 Abs. 1 VO. Folglich bleiben 1:1-Verkaufsberatungen im privaten Bereich weiterhin zulässig. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz sind durch die neue Coronaschutzverordnung ab dem 11.01.2021 weiterhin Veranstaltungen untersagt, § 2 Abs. 8 VO. Es werden nur Verkaufsstellen reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt, § 5 Abs. 2 VO. Folglich bleiben 1:1- Verkaufsberatungen im privaten Bereich weiterhin zulässig. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Saarland

Die neue saarländische Coronaschutzverordnung erlaubt im Privatraum ab dem 11.01.2021 lediglich „Besuche“ (nicht Veranstaltungen) von max. einer Person eines zweiten Hausstands, § 6 Abs. 1 VO, sodass nur 1:1-Verkaufsberatungen im privaten Bereich zulässig sind. Der Direktvertrieb wird darüber hinaus nicht reguliert. Es werden nur Ladengeschäfte reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt (§ 7 Abs. 3 VO). Vertriebspartnerveranstaltungen sind möglich mit bis zu 10 Personen, § 6 Abs. 3 VO. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Sachsen

In Sachsen sind ab dem 11.01.2021 private Veranstaltungen von Personen eines gemeinsamen Hausstands und max. einer Person eines zweiten Hausstands erlaubt, §§ 2 Abs. 1, 4 Abs. Nr. 22 VO Coronaschutzverordnung. Es werden nur Einrichtungen des Einzelhandels reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt, § 4 Abs. 3 VO. Der Direktvertrieb wird nicht gesondert reglementiert. Folglich sind weiterhin Einzelverkaufsberatungen von maximal einem Hausstand im privaten Raum möglich. Vertriebspartnerveranstaltungen sind möglich, weil § 4 Abs. Nr. 22 VO ausdrücklich nur Veranstaltungen verbietet, die der Unterhaltung dienen. Die neue Verordnung gilt bis zum 07.02.2021.

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt erlaubt ab dem 09.01.2021 durch die neue Coronaschutzverordnung lediglich 1:1- Verkaufsberatungen, da Veranstaltungen weiterhin nur auf einen familiären Rahmen beschränkt sind (§ 2 Abs. 6 VO). In der Verordnung wird zudem weiterhin geregelt, dass der Vertrieb von Lebensmitteln im Reisegewerbe ausnahmsweise zulässig ist, § 7 Abs. 2 VO. Die Regelung hat nach unserer Auffassung nur klarstellenden Charakter, da § 7 Abs. 1 VO lediglich die Öffnung von „Ladengeschäften“ untersagt und der Direktvertrieb nicht darunter fällt. Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein verbietet ab dem 11.01.2021 durch die neue Coronaschutzverordnung weiterhin Veranstaltungen (§ 5 Abs. 1 VO), sodass lediglich 1:1-Verkaufsberatungen zulässig sind. Der Direktvertrieb wird darüber hinaus nicht reguliert. Es werden nur Verkaufsstellen reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt (§ 8 VO). Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.

Thüringen

Thüringen verbietet ab dem 10.01.2021 durch die neue Coronaschutzverordnung weiterhin Veranstaltungen (§ 6 Abs. 1 S. 1 VO), sodass lediglich 1:1-Beratungen zulässig sind. Der Direktvertrieb wird nicht gesondert reguliert. Es werden nur Verkaufsstellen reglementiert und auf die Grundversorgung beschränkt (§ 8 Abs. 2 VO). Die neue Verordnung gilt bis zum 31.01.2021.



Haftungsausschluss:

Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) übernimmt keinerlei Gewähr für die Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Im Vorfeld sollte mit der örtlichen Ordnungsbehörde im Einzelfall abgesprochen werden, inwieweit das Vorgehen örtlichen Satzungen und Verordnungen entgegensteht. Vor allem der unbestellte Vertreterbesuch wird zum Teil von Behörden als unzulässig angesehen. Haftungsansprüche gegen den BDD, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des BDD kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.

Hygienestandards des Direktvertriebs

Der Direktvertrieb ist eine Dienstleistung, die grundsätzlich zulässig ist. Dies gilt bundesweit. Gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie bietet der Direktvertrieb den Service, dass der Kunde den Gang ins Ladengeschäft vermeiden kann und die gewünschten Produkte zu Hause unter Beachtung der folgenden Hygienestandards des Direktvertriebs erwerben kann.

• Ein Mindestabstand von 2 Metern zum Kunden wird immer eingehalten. Auch die Kunden halten untereinander einen Mindestabstand von zwei Metern, wenn sie nicht demselben Haushalt angehören. Die Beratung findet kontaktlos statt. Die Hände werden vor jedem Besuch beim Kunden desinfiziert.

• Bei der Kundenberatung in geschlossenen Räumen trägt der Vertriebspartner außerhalb fester Sitzplätze einen Mundschutz (Alltagsmaske).

• Produkte, die dem Kunden zur Ansicht überlassen werden, werden zuvor desinfiziert.

• Dem Kunden wird immer eine bargeldlose Zahlung angeboten. Eine Barzahlung findet nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden statt.

• Jeder Vertriebspartner wird von den Direktvertriebsunternehmen in den Hygienevorschriften des Direktvertriebs geschult. Dazu gehört auch, dass der Vertriebspartner seine Beratertätigkeit einstellt, wenn er Krankheitssymptome aufweist oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte.

• Jedes Unternehmen wird für den Kontakt mit Vertriebspartnern geeignete Maßnahmen zu Vermeidung von Ansteckung im Unternehmen ergreifen.

• Innenräume werden alle halbe Stunde mindestens für 10 Minuten gelüftet.

• Die Hygieneempfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung werden beachtet.

• Vor einer Verkaufsveranstaltung wird die maximale Teilnehmerzahl einer Verkaufsveranstaltung in geschlossenen Räumen auf 10 Personen begrenzt. Darüberhinausgehende Bestimmungen in dem jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt sind zu beachten.

Erläuterung: Die hohen Hygienestandards des Direktvertriebs übersteigen die im Einzelhandel möglichen Hygienestandards deutlich. So kann im Direktvertrieb jedes Produkt vor einem Kundenkontakt desinfiziert werden. Im Ladengeschäft können die Produkte in den Regalen von mehreren Kunden berührt und beatmet werden, ohne dass es dem Inhaber und Personal eines Ladengeschäfts möglich ist, alle seine Produkte nach dem Besuch eines einzelnen Kunden wieder zu desinfizieren. Zudem gewährleisten die Hygienestandards des Direktvertriebs einen besonders hohen Mindestabstand von 2 Metern zum Endkunden. Im Einzelhandel ist es aufgrund der Anordnung der Regale oft schwierig, den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Auch kann der Kontakt zu Drittpersonen im Direktvertrieb ausgeschlossen werden. Auch dies ist im Einzelhandel nicht möglich.

Download als PDF: Hygienestandards des Direktvertriebs (Stand: 5. November 2020)

Haftungsausschluss: Der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) übernimmt keinerlei Gewähr für die Korrektheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Im Vorfeld sollte mit der örtlichen Ordnungsbehörde im Einzelfall abgesprochen werden, inwieweit das Vorgehen örtlichen Satzungen und Verordnungen entgegensteht. Vor allem der unbestellte Vertreterbesuch wird zum Teil von Behörden als unzulässig angesehen. Haftungsansprüche gegen den BDD, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des BDD kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.